Monika Schabus–Steffen

Gebürtig in Bremen, beide Eltern mussten wegen der Kriegs-ereignisse ihre Heimat verlassen, das Nachkriegsfamilienleben mit Kinderreichtum, Kirche und Musik begann. Seit dem 6. Lebensjahr regelmäßig Klavier- und Ballettunterricht.

1975 Diplom für Physiotherapie an der Universitätsklinik Freiburg im Breisgau (D).

Es folgten Seminare in Atemtherapie, in der Feldenkraismethode, Eutonie, Yoga, Tanz u. Contactimprovisation mit Ausbildung in San Francisco.

1983 erhielt Monika Schabus-Steffen bei Prof. Dr. Lesigang das Diplom für Bobath- Therapie.

Wiener Festwochen, tänzerische Mitwirkung unter Elaine Summers „Aufforderung an unbekannte Tänzer“

1987 Geburt von Sohn Mario

1989 „Tanzaufbruch“ im Steinbruch St. Margarethen „Freischaffende Choreographen in Österreich

Aufbau der Freien Tanzszene Graz in Zusammenarbeit mit internationalen Künstlern: Rhodessa Jones und Idris Ackamoor aus San Francisco, Ligia di Veiga aus Rio de Janeiro, Sebastian Prantl, Bert Gstettner, Daniel Aschwanden aus Wien.

1990 Gründung der Tanzgruppe „Freie Tanzszene Graz“ Erfolgsproduktion „…und wie war das mit dem Apfelbäumchen?“ Ruckerbauer/Gründler Klammer Duo, Gastspiele in Wien und Darmstadt

1991 „Klangfigur“ Steirischer Herbst

1991 Geburt von Tochter Sofia

Produktionen:
„Die schönen Müllerinnen“ Maria Zgubic Klavier , Regie Irene S.
„Improvisationen“ Gründler/Schabus/Rhodessa Jones/Idris Ackamoor.
„Fußvolk“ Zusammenführungsprojekt Grazer Gruppen zu „Österreich tanzt“
Aschwanden/Schabus/Irene S./van Gorkom

1992 Lehrtätigkeit an der Kunst-Uni Graz, Körperliche Gestaltung, Tanz an der Abt. Schauspiel

1994 "Innerungen" Schabus/Gstetter, Freie Tanzszene Graz

1995 Oper Maribor dreimonatige Choreographie – und Stückarbeit für „Mystery“ mit Bühnenbildner und Regisseur Günther Schneider - Siemssen

„Tangonacht„mit dem Tangoorchester Rudi Plank
„Kultur im Krankenhaus“ Eduard Luis/Schabus im LKH Deutschlandsberg
„Davidsbündlertänze“ mit Heinz Murnig, Klavier

1996 Studio – Praxiseröffnung „Praxis Pirouette“,
Beginn der künstlerischen Zeit mit Kay Hoffman und Christiane Schoberwalter
„...doch gut ist ein Gespräch“ Komposition Franz Zebinger,
50 Jahrfeier Maria Trost Jahrtausendwende „DIES ILLA“ von Franz Zebinger, ein apokalyptisches Oratorium

2002 „pfingstArt“ Performance „am Stein“ Eduard Luis/Schabus

2006 “OPHELIA“ Tanztheater Kay Hoffman/Schoberwalter/Erich Göller/Sigrid Schüßler „-die sieben Todsünden“ Margit Jautz/Schoberwalter

2007 Lehrauftrag am Univ. Sportinstitut Graz für Modern Dance

2008 Beginn der künstlerischen Zusammenarbeit mit Eva Helene Stern, bildende Kunst Künstlername „Marigold“

2009 „formes&forces“, eine Fusion aus bildenden und darstellenden Künsten , Erstellung des Films anlässlich der Eröffnung von styrian summer-art 09 „...und stehle die Frauen“, interaktive Tanzperformance von Marigold und Stern, Lendwirbel, Graz

Seit 1996 regelmäßige Fortbildung und Coaching von und mit Kay Hoffman in Kommunikations- und Entspannungstechniken, Tanz und Trance, körperorientiertes Philosophieren. Bewegungsanalytische- und Tanzweiterbildung bei Bruno Genty. Seit 1975 kontinuierliche Arbeit in der Physiotherapie mit Schwerpunkt Neurologie und Orthopädie, erweitert durch philosophischem und künstlerischen Zugang.